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Nicht kategorisiert

Euphorbia milii (Christusdorn)

Der Christusdorn gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und nicht, wie ihr Name vermuten lässt, zu den Kakteen. Beheimatet ist der Christusdorn in Madagaskar, wo er als dichter Strauch eine Höhe von ca. 2 m erreicht. Ähnlich wie der Weihnachtsstern bildet auch der Christusdorn Brakteen, die als Blüten wahrgenommen werden. Die unscheinbare Blüte selbst sitzt in der Mitte der Brakteen. Der Christusdorn hat kleine ovale Blätter mit einer Kerbe und Dornen, die sich paarig mit einer Länge von einem bis zwei Zentimetern um den Blattansatz anordnen.

Pflege

Der Christusdorn ist eine genügsame, pflegeleichte und robuste Topfpflanze, die Pflegefehler leicht verzeiht und sich damit zu einer geschätzten Büropflanze entwickelt hat. Als Standort bietet sich eine helle Fensterbank mit direkter Sonneneinstrahlung, bspw. ein Südfenster an. Der Christusdorn fühlt sich bei trockener Heizungsluft und normalen Wohnzimmertemperaturen sehr wohl. Je nach Züchtung liegt die Hauptblühzeit in der Regel im Winter bis in das Frühjahr hinein. Einige Arten bilden fast ganzjährig Blüten. Während der Blühzeit muss der Christusdorn mäßig gegossen werden, ohne dass Staunässe auftritt. In der Ruhephase darf der Christusdorn nur sparsam gegossen werden.

Rückschnitt
Ein kräftiger Rückschnitt am Ende der Blühzeit bekommt dem Christusdorn gut. Er bildet neue und dichtere Triebe und Verzweigungen.

Düngen
In der Blütezeit sollte der Christusdorn einmal wöchentlich mit Kakteendünger gedüngt werden. In der Ruhephase ist eine Düngergabe nicht notwendig.

Vermehrung

Mit nicht verholzten Stecklingen vom Triebende wird der Christusdorn vermehrt. Empfindliche Menschen sollten nicht mit dem leicht giftigen Milchsaft in Kontakt kommen, da sonst Hautreizungen auftreten können. Drei Wochen nach dem Stecken bildet der Setzling neue Triebe.

Besonderheiten/Überwinterung
In der Ruhephase stellen Sie Ihren Christusdorn an einen hellen aber kühleren Ort und gießen ihn nur sehr wenig. Ab Blütebeginn muss der Wurzelballen wieder mäßig feucht gehalten werden.

The author: Beatrix Lutze

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